Schnelle Rettung

Kurz nach 18.30 Uhr am Donnerstag heulten die Sirenen im Wittlicher Land. Vorgegebenes Ziel einer Alarmübung des Stützpunktes Salmtal war "Menschenrettung und Brandbekämpfung in der Grundschule in Dreis".

 

Nach und nach wurden die verletzten Jugendliche aus der Schule gerettet und versorgt. TV-Foto: Klaus Schmitz

Dreis. (ks) "Rauchentwicklung in der Grundschule Dreis, vermutlich Personen in Gefahr" so lautete die Alarmierung.
Nahe am Geschehen dran, war die freiwillige Feuerwehr Dreis zuerst am Unfallort und begann damit, über den Schulhof in den Klassenbereich vorzudringen. Es galt, geschützt mit entsprechenden Atemschutzgeräten, große Rauchschwaden zu überwinden.
Nach und nach rückten die Wehren aus Salmtal, Klausen, Bruch und Gladbach an. Schnell hatten die Dreiser die sieben verletzten Jugendlichen entdeckt, bargen sie nacheinander und versorgten sie auf dem Schulhof. Mittlerweile war der Schulhof ausgeleuchtet, das Wasser lief, um den Brand einzudämmen und die Nachbargebäude vor dem Übergreifen der Flammen zu retten. Um genügend Wasser vor Ort zu haben, auch um einen "Wasserschild" zwischen Schule und den Wohngebäuden aufzubauen, wurde Wasser aus der nahegelegenen Salm entnommen.
"Es ist alles zu meiner vollsten Zufriedenheit abgelaufen. Die Einsatzbereitschaft unserer Wehren stimmt.
Wir sind für den Ernstfall vorbereitet", so der "oberste Chef der Wehren", Bürgermeister Christoph Holkenbrink.
Herbert Schäfer, stellvertretender Wehrleiter der Verbandsgemeinde Wittlich-Land, ging bei der Abschlussbesprechung auf Detailergebnisse ein. "16 Minuten nach meiner Alarmierung über die Leitstelle in Trier war die Dreiser Wehr vor Ort, die anderen einige Minuten später. Eine notwendige zusätzliche Wasserversorgung über 300 Meter ab der Salm zur Schule konnte ausreichend gesichert werden. Vor allem aber: Die Zusammenarbeit der Wehren hat hervorragend funktioniert."

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 20.10.07 www.volksfreund.de
                       

KORREKTUR
Dreis: Vermutlich aufgrund eines akustischen Missverständnisses kam es im TV-Bericht zur Alarmübung des Feuerwehrstützpunktes Salmtal zu einem Fehler. Die Wehr war nicht 16 Minuten, sondern bereits sechs Minuten nach der Alarmierung vor Ort. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.

Quelle: Trierischer Volksfreund vom 23.10.07